09 Juni VhU-Leitfaden 2026 – „Die rechtliche Dimension von Cyberattacken“
Nochmals macht der Arbeitgeberverband Osthessen e.V. darauf aufmerksam, dass die Wirtschaft mehr denn je im Fokus von Cyberbedrohungen steht.
Dazu verdeutlicht der AGV-Geschäftsführer Manfred Baumann: „Cybervorfälle wie Datenlecks, Ransomware-Angriffe oder gezielte Phishing-Attacken können nicht nur immense finanzielle Schäden verursachen, sondern auch das Vertrauen von Kunden und Geschäftspartnern nachhaltig beeinträchtigen. Es gehört zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht, diesem Szenario durch das Treffen entsprechender Vorkehrungen vorzubauen. Nachlässigkeiten und der Verstoß gegen Sorgfaltspflichten kosten das Unternehmen Geld und Vertrauen. In vielen Fällen können sie Haftungstatbestände auslösen, sei es gesetzlicher, sei es vertraglicher Art. “
Es sei zu beobachten, so erläutert der Jurist weiter, dass sich Unternehmen des rechtlichen (und damit auch wirtschaftlichen) Ausmaßes eines Cybervorfalles oftmals erst dann gewahr werden, wenn der Ernstfall eintritt. Die Erfahrung zeige außerdem, dass die Unternehmen, die sich mit dem Thema professionell beschäftigen und einen „Plan“ entwickelt haben – und zwar sowohl für den präventiven Schutz als auch für die Ergreifung repressiver Sofortmaßnahmen im Ernstfall – deutlich stabiler in einer Cyberkrise agieren können als andere Unternehmen.
„Der VhU-Leitfaden soll sowohl präventiv als auch in der rechtlichen Abwehr helfen, Cyberattacken vorzubeugen. Der Leitfaden ist von SKW Schwarz Rechtsanwälte für HESSENMETALL erstellt worden und wurde uns von der VhU zur Verfügung gestellt .“